15 Dezember 2010

Der Blog wurde aufgeräumt

Hallo Leute,
ich habe ein paar alte Blogeinträge gelöscht, die wirklich nicht mehr up-to-date waren. Wie du sicherlich bei vielen Einträgen siehst, sind diese sehr alt und könnten vielleicht nicht mehr funktionieren. Falls du Probleme findest, so posted diese mir bitte.

13 Dezember 2010

Problem mit Amarok und Virtualbox

Vor ein paar Tagen habe ich openSUSE 11.3 auf meinem Gamer-Notebook installiert und wechselte dabei die Desktop-Umgebung von Gnome auf KDE. Eigentlich fand ich die Ähnlichkeit von KDE mit MS-Windows immer zu extrem und habe jenes zu installieren immer gemieden. Nach dem ich mich aber ein wenig in KDE eingearbeitet habe, finde ich jenes sehr Interessant und durchdacht und werde vermutlich bei KDE bleiben.

Aber nun zum Problem:
Ein wenig verwöhnt von Ubuntu war ich in der Hoffnung, dass nach erfolgreicher Installation auch alle benötigten Programme funktionieren. Dies war aber nicht der Fall. Hier streikte Amarok und VirtualBox.
Nach durchkämpfen der Fehlermeldungen und das durchsuchen von Foren brachte folgendes Ergebnis:
Downgrade des nVidia-Treibers von Version 260 auf 173
Und siehe da, nun funktioniert es.
Es ist schon sehr seltsam, dass diese Programme nicht starten, nur weil der Grafiktreiber zu aktuell ist. Bei VirtualBox könnte ich es ja noch verstehen, aber dass Amarok nicht läuft ..... sehr seltsam ..... nicht war?

02 März 2010

Firefox Bookmarks zurücksetzen

Das hat zwar speziell nichts mit Linux zu tun, aber dennoch ist es ein Blog-Eintrag wert.

Firefox bietet als Standard-Bookmark (Lesezeichen) den Link für die
"Meistbesuchte Seiten" an. Sollte nach einer Löschung dieser wieder hergestellt werden, empfehle ich folgende Möglichkeit. In der Adresszeile des Firefox (bei mir die Version 3.5.8) wird folgende Zeile eingetragen:
  • about:config
Dann sollte der Sicherheitshinweis beachtet werden. In der Filterzeile trägt Ihr "smart" ein. Dann klickt Ihr mit der rechten Maustaste auf "browser.places.smartBookmarksVersion" und wählt "zurücksetzen" aus.
Beim nächsten Start von Firefox wird dieser besondere Link wieder
angezeigt.

19 August 2009

Verzeichnis und Suffix vom Dateinamen entfernen

Das Kommando basename kann das Verzeichnis und Suffix vom eigentlichen
Dateinamen entfernen.
Beispiel:
$ basename /var/log/messages
messages

Sollte jedoch dieser Befehl in einem Skript laufen, so ist folgender
Befehl effektiver und benötigt keinen externen Programmaufruf:

$ file=/var/log/messages
$ echo ${file##*/}
messages

07 August 2009

ROT13 - Texte einfach verschlüsseln

Mit ROT13 zeige ich Euch, wie man mit Bordmitteln auf einfachster Weise Texte verschlüsseln und wieder entschlüsseln kann. Bedenke aber, dass dieses
Verschlüsselungsverfahren KEINE absolute Sicherheit bietet!
Es kann aber die ersten Blicke z.B. in E-Mails davon abhalten, den Inhalt zu lesen.

  • Folgender Befehl verschlüsselt eine Datei:
tr A-Za-z N-ZA-Mn-za-m <Nachricht.txt >VerschuesselteNachricht.txt

  • Mit dem gleichen tr befehl kann die Nachricht entschlüsselt werden:
tr A-Za-z N-ZA-Mn-za-m <VerschuesselteNachricht.txt >Nachricht.txt


Der Vorteil liegt ganz klar auf der Hand, denn der Befehl kann sowohl ver- als auch entschlüsseln. Dieses Verfahren Rotiert die Buchstaben jeweils um 13 Stellen. Wenn aber eine eigene Rotation, z.B. mit 5 Stellen erstellt werden soll, so muss  ein eigener Entschlüssel erstellt werden.

Probiert es aus, macht Euch bestimmt Spaß.

Lest mehr über den ROT13 in der Wikipedia.

04 August 2009

PC-Lautsprecher (beep) ausschalten

Getestet unter Ubuntu 9.04 (jaunty)

Manchmal ist es sehr unangenehm, wenn Alamklänge vom System an den PC-Lautsprecher gehen. Wenn ich mich nicht irre, kann dies zwar in der grafischen Oberfläche abgeschaltet werden, aber in der puren Konsole beep dieser immernoch. Wobei ich hier nicht vom Gnome-Terminal rede! (Dort kann unter Profil das Häckchen heraus genommen werden)

  • Folgender Eintrag in die Konfigdatei /etc/modprobe.d/blacklist.conf kann dies Systemweit abschalten:

blacklist pcspkr

17 Mai 2008

Gnome Panel zurücksetzen

Um das Panel wieder auf den Ausgangszustand zurück zu setzen, wird als User im Terminal folgende Befehl verwendet:
  • gconftool-2 --recursive-unset /apps/panel
Damit das Panel refreshed wird, muss man sich neu anmelden, oder folgenden Befehl im Terminal verwenden:
  • pkill gnome-panel

06 Dezember 2007

System aktualisieren (dist-upgrade)

Um das eigene System aktuell zu halten, werden mitlerweile gerne grafisch anschauliche Tools verwendet. Als Beispiel sei hier der Update-Manager von Gnom mal zu erwähnen.

Doch wie sieht es mit dem Upgrade über die Konsole aus?
Das hier gezeigte Upgrade kann sowohl mit "apt-get", als auch mit "aptitude" durchgeführt werden.
Ich bevorzuge in meinem Beispiel "aptitude".
Bei diesem Upgrade wird es zu einer hohen Internetauslastung kommen. Als Alternative, falls vorhanden, kann optional bei Ubuntu eine CD oder DVD mit dem Befehl "sudo sh /cdrom/cdromupgrade" eingebunden werden.

  1. Prüfen, ob ggf. Fremdpakete installiert sind, von denen bereits bekannt ist, das diese Probleme bereiten könnten. Diese Software sollte entfernt werden.
  2. Anpassen der sources.list. (Beispiel bei Ubuntu: Von feisty zu gutsy ändern)
  3. Durchführen des Upgrade
    sudo aptitude clean # entfernt alte Pakete aus dem Repository
    sudo aptitude update # Paketquelle aktualisieren
    sudo aptitude dist-upgrade # Upgrade auf die neue Distribution (mehrmals hintereinander ausführen, da manche Pakete einen weiteren Durchlauf benötigen)
    sudo aptitude -f install # Optional, falls dist-upgrade einen Installationsfehler meldet
    sudo dpkg --configure -a # Alle unkonfigurierte Pakete werden nun konfiguriert.
  4. Neuinstallation der ggf. entfernten Fremdpakete
  5. Neustart des Systems durchführen.

17 Juni 2007

Audio-CD rippen mit Sound Juicer im MP3-Format

Diese Anleitung betrifft weitgehend nur Debian (Etch) unter Gnome!

1. Vorbereiten der /etc/apt/source.list
Folgende Zeilen sollten in die source.list eingetragen werden:
2. Etch verlangt eine Authentifizierung der Paketquellen durch einen GPG-Schlüssel. Um das Problem zu lösen, muß das Paket debian-multimedia-keyring installiert werden.

3. Aktualisieren der verfügbaren Pakete.
  • aptitude update
Jetzt sollte apt-get update fehlerfrei durchlaufen!

4. Installation der nötigen Programme aptitude install <paketname>)
  • sound-juicer
  • gstreamer0.10-lame
  • gstreamer0.10-tools
5. Anpassen des Sound-Juicer Profils.
Nun startet man den Sound-Juicer und erstellt unter "Bearbeiten -> Einstellungen -> Profile bearbeiten" ein neues Profil mit folgenden Einträgen:
  • Profilname: Mp3 Format
  • Profilbeschreigung: Formatiert in Mp3
  • GStreamer-Pipeline: audio/x-raw-int,rate=44100,channels=2 ! lame name=enc
  • Dateiendung: mp3
  • Aktiv? ja (Häckchen setzen)
Um das Profil wirksam zu machen, muß Sound-Juicer neu gestartet werden.

Hinweis für Ubuntu: Unter Ubuntu 7.04 ist es fast der selbe Vorgang, hier entfallen aber die source.list Einträge. Hiermit verweise ich auf die Seite Wiki-Seite von www.ubuntuusers.de

12 März 2007

Wiederherstellen von Partitionen

Um defekte Partitionen wiederherzustellen und, oder um die nicht bootende Festplatte wieder bootfähig zu machen, kann das freie Daten-Wiederherstellungstool TestDisk benutzt werden. Die Software ist OpenSource und steht unter der GNU Public License (GPL).

TestDisk mit Dokumentation (auch in deutsch) kann hier herunter geladen werden.

01 Februar 2007

Proxy-Konfiguration nachträglich hinzu fügen (Ubuntu)

Oft installiere ich Ubuntu (vieles zum testen) auf eine VMware-Maschine, bei der ich ohne einer Proxy-Konfig auskomme. Einige Installationen landen aber dennoch via USB-Platte auf einen PC, bei dem eine Proxy-Einstellung notwendig wird.

Was ist zu tun:
  1. Als erstes lege ich, falls noch nicht vorhanden, als root eine Datei namens /etc/apt/apt.conf an.
  2. Dann füge ich folgende Zeilen ein:
Acquire::http::Proxy "http://proxyadresse:port/";

Falls, wie so oft, Gnome als grafische Oberfläche läuft, sollte unter System | Einstellungen | Netzwerk-Proxy der Proxy-Server eingetragen werden.

28 April 2006

Problem mit Kernel 2.6 bei SATA Platten. (Debian 3.1)

Fehler beim Booten:
  • /sbin/init: 432: cannot open /dev/console: No such file
  • Kernel panic: Attempted to kill init!
Sobald ein Update auf Kernel 2.6.x durchgeführt wird, werden SATA Platten nicht mehr als /dev/hdx erkannt, sondern als /dev/sdx.

Meine Vorgehensweise war diese:
  1. Mit Kernel 2.4 booten und im Grub-Menü den Parameter auf root=/dev/sdx ändern.
  2. Bootvorgang mit Kernel 2.6 beobachten und wenn erfolgreich, dann mit Kernel 2.4 booten und /dev/fstab auf /dev/sdc anpassen.
  3. Achtung: Kernel 2.4 wird jetzt nicht mehr funktionieren!

14 April 2006

Brennen einer Audio-CD aus MP3 oder OGG -Dateien

Mit mp3burn wird eine MP3 oder OggVorbis (OGG) Sammlung zu einer Audio-CD gebrannt. Die Titel-Zusammenstellung sollte dabei in einem separaten Verzeichnis sein.
Beispiel eines Brennvorganges:
mp3burn -c mmm:ss -o "-v dev=0,0,0 speed=4 -eject" ~/zusammenstellung/*.mp3
Lizenz: GPL

Tipps & Tricks:
Mit der Option -c mmm:ss kann die maximale oder gewünschte Audio-CD Größe angegeben werden. Befinden sich, anhand der Minuten, zu viele Titel im Verzeichnis, so wird man darauf hingewiesen und kann den Brennvorgang vorzeitig abbrechen. Die Option -o "-v dev=0,0,0 speed=4 -eject" entspricht die Option vom eigentlichen Brenner-Tool cdrecord.

abcde - A Better CD Encoder

Mit abcde wird in der Kommandozeile eine Audio-CD auf die Festplatte gerippt. Nach Installation des Programms liegt eine systemweite Konfigurationsdatei unter "/etc/abcde.conf". Möchte der User seine eigene Konfigdatei, so kopiert er diese in sein Home-Verzeichnis und benennt diese anschließend nach ".abcde.conf" um. In dieser Datei kann z.B. das geünschte CD-Laufwerk, oder das Dateiformat OggVorbis bzw. MP3 ausgewählt werden. Praktisch ist auch bei diesem Tool die automatische Abfrage des CDDB Servers. Somit werden die CD-Titel automatisch richtig benannt. Homepage: http://www.hispalinux.es/~data/abcde.php

23 März 2006

CD mit dd übers Netzwerk kopieren

Diese Funktion finde ich sehr praktisch, um eine CD auf einen anderen Rechner als ISO-Datei zu archivieren.

dd if=/dev/hdc | ssh user@serverIP "dd of=/home/user/kopierteCD.iso"

Ein Einsatzbeispiel von mir: Ein VMware-Server steht (wer weiss wo :-) im Internet. Für die Installation eines neuen vServers wird eine ISO-Datei als CDRom-Laufwerk benötigt. Hier lege ich lokal in meinen PC die Installations-CD ein und kopiere diese als ISO-Datei direkt zum VMware-Server.

01 Januar 2006

Schriftgröße für KDE-Programme und Gnome anpassen

Manche KDE-Programme zeigen unter Gnome eine zu große Schriftart an. Um dies zu verhindern, wechselt in das Verzeichnis "~/.qt" und erstellt die datei "qtrc" mit folgenden Inhalt:
[General]
font=Sans Bitstream Vera Mono,10,-1,5,50,0,0,0,0,0

20 Dezember 2005

Gnome-Panel refreshen

Nach Installation einer Software kann es passieren, dass das Gnome-Panel nicht vollständig aktualisiert wird. Die Auswirkung sieht z.B. wie folgt aus: Das neuinstallierte Programm erscheint nicht in der Anwendungsliste, oder das entsprechende Icon wird nicht angezeigt.

Um ein Ab- und Anmelden des Users zu vermeiden, wird folgender Befehl als normaler User in der Kommandozeile eingegeben:
killall gnome-panel
Nun wird das Gnome-Menü neu aufgebaut.

06 Dezember 2005

Netcat

Netcat ist ein einfaches Linux-Werkzeug, das Daten über eine Netzwerkverbindung überträgt.
  • Einfacher Chat:
    Auf Rechner A: nc -l -p 1234
    Auf Rechner B: nc IP_von_A 1234
  • Filetransfer:
    Auf Rechner A: nc -l -p 1234 -q 1 <>
    Auf Rechner B: nc IP_von_A 1234 > dateiempfang.txt
  • Diskette oder andere Medien kopieren:
    Auf Rechner A: dd if=/dev/fd0 | nc -l -p 1234 -q 1
    Auf Rechner B: nc IP_von_A 1234 | dd of=/dev/fd0
    # bei dd kann z.B. jeweils die Option bs=512 angefügt werden.
Persönlich habe ich mit netcat (nc) folgende positive Erfahrung gemacht:
Man stelle sich vor, man tauscht nachts in einer Bankfiliale den einzigen nutzbaren Server aus und bekommt vom Auslieferer den neuen Server mit einem defekten Betriebssystem geliefert. Es gibt drei Möglichkeiten, das Problem zu lösen:
1. Man lässt sich einen neuen Server zu schicken. (Dauert zu lange, da dieser nicht installiert ist und eine lange Fahrstrecke vor sich hat.)
2. Man lässt sich das Server-Image zuschicken. (Dauert auch zu lange, das gleiche wie bei 1.)
3. Man nehme den neuen Server, lege eine Linux-Diskette (z.B. TomsRtBt) ein und ruft einen Kollegen in der Installationsfirma an, der einen Linux-PC bootet und die Installations-CD (Image) ins CD-Rom einlegt. Der neue Filiale-Server hatte zum Glück einen Brenner. Um mich kurz zu fassen, konnte ich mit dem oben genannten Befehl und einem Mini-Linux, das Server-Image über eine VPN (Internet)-Verbindung ziehen und auf CD brennen. Das Tool hat meine nächtliche Arbeitszeit erheblich verkürzt! Seit dem habe ich sogar privat immer eine Linux-Live-CD dabei. Disketten sind leider in den neuem Maschinen nicht mehr enthalten .... Leider!

Fehlerausgabe in eine Datei umleiten

Hier werden alle Meldungen umgeleitet
befehl &> fehlermeldung.txt

Nur die Fehlermeldungen in eine Datei umleiten:
befehl 2> fehlermeldung.txt

05 Dezember 2005

SMS vom Server

Wäre es nicht praktisch, wenn etwas am Server nicht in Ordnung ist, sofort eine SMS auf Handy zu bekommen?
Mit dem folgenden Befehl, der in jedem Shell-Skript eingebaut werden kann, ist dies möglich.

echo | mail -s "Hier einen Text eingeben" 0172xxxxxxx@vodafone-sms.de

In diesem Beispiel wird als SMS-Provider Vodafone benutzt.
(Info: Alles in einer Zeile ... kein Zeilenumbruch verwenden!)

Auflösung mit xrandr umschalten

Die Auflösung lässt sich mit xrandr umschalten:
Anzeigen von Auflösungsmöglichkeiten:
xrandr -q

Wechseln einer Auflösung:
xrandr -s 1024x768 oder xrandr -s

Wechseln der Frequenz:
xrandr -r 70

Überwachungstool watch

Oft werden Befehle in der Kommandozeile aufgerufen, die eine statische
Ausgabe liefern. Diese Befehle müssen manuell wiederholt werden, um eine
Änderung sichtbar anzuzeigen.
Setzt man vor dem eigentlichen Befehl das Programm watch, so
wird die Ausgabe standardmäßig alle 2 Sekunden aktualisiert.

Hier ein Beispiel:
  • Verzeichnis alle 2 Sekunden anzeigen:
  • watch ls -lh
  • Alle 60 Sekunden die gemounten Plattengrößen anzeigen:
  • watch -n 60 df -h

Partimage in einer Zeile

Partimage ist eines meiner wichtigsten Backup-Tools, die ich für eine Systemsicherung verwende. Ohne Optionen und Parameter, führt es optisch sehr gut durch das Programm.

Mit nur ein paar Optionen, legt das Programm sofort los. Praktisch für eine automatische Sicherung.

partimage -z1 -odb save /dev/hda1 /backup/systemsicherung.gz

Partitionstabelle sichern

Backup: sfdisk -d /dev/hda > parttab-hda
Restore: sfdisk /dev/hda < parttab-hda